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WasserKellergassen stellen vielfach Übergangsbereiche zwischen Siedlungsraum und landwirtschaftlich genutzter Flur dar. Sie übernehmen als ökologische Pufferzonen eine wichtige Funktion für den regionalen Wasserhaushalt. Bei den Freiräumen in einer Kellergasse ist im Hinblick auf den Wasserabfluss sensibles Vorgehen gefragt. Eine möglichst natürliche Gestaltung ohne unnötige Versiegelung von Wegen hält das Wasser zurück und beeinflusst den Wasserhaushalt positiv.
Häufig sind Kellergassen in erhöhter Lage am Ortsrand oder etwas außerhalb der Dörfer entstanden. Dort, wo ein in den Hang eingeschnittener Hohlweg die Grundstruktur bildet, verläuft die Kellergasse oft relativ steil. Dementsprechend rasch fließt Regenwasser ab - früher in Wassergräben, heute meist in einem Kanalsystem. An Stellen, wo nach einem Starkregen viel Wasser in die Kanalisation geleitet werden muss, wurden so genannte Einlaufbauwerke errichtet: ein meist breiter, geneigter Schacht, der in ein durch ein grobes Gitter geschütztes Kanalrohr mündet. Als Absturzsicherung ist meist rundherum ein einfaches Geländer aus Metallrohren angebracht. Wo es möglich ist, kann man sich für derartige Einlaufbauwerke alternative Gestaltungsmöglichkeiten überlegen. So könnte etwa eine stabile, aber von Befugten zu Räumzwecken entfernbare Abdeckung aus Gitterrosten oder Holzbalken optisch ansprechender wirken. |
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